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Beiträge (903)

Hallo liebe Mitstreiter,
ich erwarte im Dezember eine erste Zahlung aus meiner 1990 abgeschlossenen Direktversicherung. Dazu wird es dann sicher auch in Kürze einen Bescheid der Krankenkasse geben, da 1/120 Teil der Zahlung über dem Freibetrag für Betriebsrenten liegt.
Wer von Euch kann mir ein paar Tipps geben, wie ich mich gegenüber der Krankenkasse verhalten muss, damit ich bei Erfolg in unserem Anliegen gezahlte Beiträge zurück fordern kann.
Wer kann mir sagen wie der Freibetrag für die Betriebsrenten aufgeteilt wird? Ab März 2021 werde ich noch ca. 185 € Betriebsrente bekommen. Die werde ich dann komplett verbeitragen müsse, weil der Freibetrag ja schon für die Direktversicherung aufgebraucht ist. Bleibt dann der Freibetrag weiter bei der Direktversicherung und die Betriebsrente wird komplett verbeitragt? Oder kann man wählen auf welche Zahlungen der Freibetrag angerechnet wird?
Vielen Dank
Liebe Grüße
Heinz-Otto Böhler

Glückauf Geschädigte,
wir glauben weiterhin: Wir schaffen das !!!!!! so wie Frau Dr. Merkel orakelte.

ein SPD-MdL aus BW schreibt uns freundlichst:
Unsere Rentner und Rentnerinnen haben im Sommer doch eine ganz ordentliche Erhöhung erhalten…..
Die müssen sich im Moment im Vergleich zu vielen anderen die geringsten Sorgen um die Zukunft machen.
Sagt mein 89 jährige Nachbar fast jeden Tag zu mir.

ein SPD MdL NRW weiterer
Ich bin mir sicher, dass die Renten- und Krankenversicherungspolitik im nächsten Bundestagswahlkampf
eine große Rolle spielen werden und sich die Parteien dazu in ihren Wahlprogrammen positionieren werden.

das BMfA+S antwortet auf unsere Eingaben zum Rentenklau (§229 SGB V).
Ich weise darauf hin, dass ich mich nur zu solchen Themen äußern kann, die innerhalb der Bundesregierung
im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales liegen.
Für kranken- oder pflegeversicherungsrechtliche Fragen ist das Bundes-ministerium für Gesundheit,
in 53107 Bonn oder in 11055 Berlin, zuständig (Homepage: http://www.bundesgesundheitsministerium.de;
E-Mail: poststelle@bmg.bund.de).

Herr Spahn lässt erklären
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Arbeit von Jens Spahn weiterhin konstruktiv-kritisch begleiten
und seinen Newsletter abonnieren: http://www.jens-spahn.de/anmeldung

Frau Zeulner -CSU-MdB schreibt hoffnungsvoll
Ich hoffe, dass Sie bereits oder bald vom Freibetrag profitieren, der vor allem auch aufgrund von Frau Zeulners
Druck umgesetzt wurde. Wenn man nun die finanziellen Schwierigkeiten aufgrund von Corona betrachtet,
wäre ein solcher Freibetrag heute nicht mehr möglich.
Deswegen freut sich Frau Zeulner, dass sie diese Erleichterung zumindest noch durchsetzen konnte.

und Herr Uwe Schmidt -SPD MdB erklärt:
Eine rückwirkende Lösung für bereits gezahlte Beiträge gibt es jedoch nicht.
Das ist angesichts des erforderlichen Finanzvolumens nicht möglich
und stand auch – ehrlicherweise – nicht zur Diskussion.
Dafür gilt der Freibetrag ab 1.1.2020 auch für diejenigen, die bereits in der Auszahlungsphase sind.
Mir ist klar, dass das viele Betriebsrentnerinnen und -rentner nicht zufriedenstellt.
Es ist aber dennoch ein deutliches Signal für die Stärkung der betrieblichen Altersversorgung.

das ist die Realität und der müssen wir uns leider im Virus-Stillstand stellen.
Herr Schmidt hat wohl keine Kenntnis von der Wirkung einer “unechten Rückwirkung”
denn er schreibt beglückt , dass diese Gnade ” Freibetrages” auch für uns Gültigkeit hat.

Mit bergfestem Glückauf aus em Ruhrpott, wo die ROTEN Laternen erlöschen
Hans-Michael Wilcke

Hallo Herr Wilcke,
die Antwort von Herrn Uwe Schmidt – SPD MdB – möchte ich nochmal aufgreifen:
„Eine rückwirkende Lösung für bereits gezahlte Beiträge gibt es jedoch nicht. Das ist angesichts des erforderlichen
Finanzvolumens nicht möglich…….“
Mehr Hohn und Spott geht nun wirklich nicht – angesichts der Billionen, mit denen man jetzt um sich wirft.
Überhaupt sind alle hier aufgeführten Aussagen der Politiker leeres Geschwätz, weitab von jedem Gerechtigkeits-Empfinden – jedenfalls aus Sicht der betrogenen Direktversicherten.
Ihre Skepsis verstehe ich voll und ganz, denn wie Wahlen und Umfrageergebnisse zeigen, möchte eine große Mehrheit der Bevölkerung von diesen Politikern weiterhin belogen und betrogen werden.
Die rückwirkende Erstattung von bereits gezahlten Beiträgen bleibt trotzdem das Ziel, auch wenn in dieser Hinsicht keine Objektivität bei deutschen Gerichten zu erwarten ist.

Guten Morgen zusammen,

meine Frage: meine Krankenkasse hat es nun endlich geschafft, den Beitrag mit der Neuregelung ab 1.1.20 zu berechnen und mir meine überzahlten Beiträge zurückgezahlt. Hatte 2019 mir meine Direktversicherung auszahlen lassen und im Februar 2020 bekam ich dann Bescheid, was ich jeden Monat zahlen soll an Beiträgen. Daraufhin habe ich Widerspruch eingelegt (auf den Beitrag ansich und auch über den nicht erfolgten Abzug des Freibetrages). Muss ich nun wieder einen Einspruch einlegen für den von der Krankenkasse korrigierten und ab 2020 geänderten Bescheid.
Muss man auf jeden Fall zum Sozialgericht, damit der Bescheid ruhend gestellt werden kann???
Grüße aus dem Rhein-Sieg-Kreis
Hilde Quadt

In meinem Schreiben an Herrn Spahn, habe ich auch Herrn Linnemann in Kopie gesetzt. In dem Schreiben, habe ich meinen Unwillen darüber formuliert, dass ich nur durch die private Altersvorsorge (Direktversicherungen) über der BBG liege und damit aus der Freibetragsregelung falle. Zumindest mal eine ehrliche und wohl auf uns zukommende Antwort aus dem Büro von Herrn Lindemann.
Sehr geehrter Herr Hassel,
im Namen von Carsten Linnemann danke ich Ihnen für Ihre Antwort. Aufgrund der vielen Zuschriften, die er gerade in diesen Krisenzeiten jeden Tag erhält, hat er mich gebeten, Ihnen zu antworten. Wie Sie richtig beschreiben, hat sich mein Chef über viele Jahre bei dem Thema “Doppelverbeitragung” eingesetzt. Er war dafür, die Beiträge in der Auszahlungsphase zu halbieren, insofern war die Ende letzten Jahres gefundene Lösung nur ein Minimal-Kompromiss – insbesondere, wenn man bedenkt, dass Bezieher oberhalb der BBG gar nicht profitieren. Leider ist eine weitergehende Entlastung durch die Corona-Krise politisch auf absehbare Zeit unrealistisch. Auch wenn die Regierung nach wie vor den gegenteiligen Eindruck vermittelt, bald wird die Zeit des Sparens und der Kürzungen beginnen. D.h., dass wir in naher Zukunft leider eher über Beitragserhöhungen als über Beitragssenkungen sprechen werden.

Viele Grüße aus Berlin

Ich zahle seit dem 01.05.2014 jeden Monat den extra Krankenkassenbeitrag, der mir mit diesem GMG ab 2004 aufgebrummt wurde. Zuletzt war mein aktueller Beitrag 311,00 € monatlich. Durch diesen “riesigen” Freibetrag hat sich die monatliche Zahlung auf jetzt 286,00 € verringert. Was ich aus den gelesenen Beitraegen, auch hier im Forum und der Presse entnehmen kann, wird sich an dieser Praxis der Abzocke nichts aendern. Dem Gelaber unserer Politiker kann man sowieso nicht glauben und jetzt haben sie natuerlich das Argument “CORONA” und somit ist voraussehbar, hier wird sich nichts, aber auch gar nichts aendern. Zudem diese ganzen evtl. vorgeschlagenen Veraenderungen jahrelange Verhandlungen, Ausschuesse, Gutachten etc. nach sich ziehen, siehe dieses Gezerre um den Freibetrag. Es waere schoen, sollte ich Unrecht haben mit meiner Prognose, aber ich sehe schon, das mir 20 % meiner Altervorsorge geklaut werden.

Hallo Johannes. Ich bin zwar nicht so aktiv wie andere Mitglieder, die Leistungen werden uns immer nur schöngeredet und “vorgegaukelt” von unseren sogenannten Vertretern, die nur unser Geld haben wollen, sich selbst die Höhe der Diäten bestimmen und dann noch “automatisch” anheben lassen. Eine Verarschung – sorry wenn ich den Ausdruck gebrauche – für uns Rentner und Einzahler in die Gesetzlichen, wo wir leider zu verpflichtet sind und zahlen müssen. WIR sollten vor ORT noch mehr zusammenstehen und uns bemerkbar machen. Das ist unser RECHT und dafür zahlen wir ja auch. In dieser Zeit Corona nutzt die Regierung es aus. Warum WIR nicht??? Mit Gruß und ich hoffe auf noch mehr Zustimmung für unseren PLZ-Bereich 26…-28… Ich hoffe, dass noch mehr Mitglieder uns zustimmen und folgen werden. Die Wahl wird am 26.09.2021 eh ein Desaster für unsere Politiker werden. DIE werden sich noch wundern!!!

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