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Beiträge (1112)

Lieber Wolfgang Diembeck,
zu Deinem nachfolgendem Zitat vom 22.5.
“Wäre es nicht längst an der Zeit, belastbares Zahlenmaterial aus dem Kreis der Mitglieder des DVG zu generieren und nachzuweisen, wie häufig tatsächlich in der Einzahlungsphase Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt wurden? So könnte man die Ausführungen des Arbeitgeberverbandes vom 9.12.2019 im Gesundheitsausschuss entkräften, der dort vorgetragen hat, dass es sich nur um eine geringe Anzahl von Fällen handelt”
möchte ich Dir folgendes mitteilen. In einem Brief an Deinen Mitstreiter Max Straubinger habe ich ihm zwei Lohnabrechnungen einer Betroffenen aus unserer Gruppe zum Beweis beigelegt (v. 1996 und 2002). In der bereits gewohnten Art und Weise seiner Antwort stand am Schluß noch folgender Satz (sinngem.) “…da Sie mir nicht Ihre (meine eigenen)Lohnabrechnungen vorgelegt haben, kann keine Doppelverbeitragung (allgem.) vorliegen”. Diese unsinnige Antwort hat mich dermaßen empört, dass ich meinen Schriftverkehr mit ihm eingestellt habe. Ich befürchte dass das von dir o.g. “belastbare Zahlenmaterial”, was m.E. bei vielen Mitstreitern noch vorhanden ist, dann von den “ausgewiesenen Fachleuten” ähnlich behandelt wird wie meine Anfrage an Straubinger. Sie werden schon ein Argument finden warum auch diese nicht “belastbar” sind und nicht auf alle Betroffenen angewendet werden kann. In einer weiteren Stellungnahme von dir rätst du Jörg Kotter dringend dazu sich von “ausgewiesenen Fachleuten” zu den Fragestellungen beraten zu lassen. Was von “ausgewiesenen Fachleuten” zu halten ist, habe ich in einem Leserbrief zur Rentenreform mitte Mai kundgetan. Besonders der Kommentar des MDR hinterlässt einen grossen Zweifel in Bezug auf die “ausgewiesenen Fachleute”.

WEIETERWURSTELN AUF BISHERIGEM NIVEAU.

„Wenn ihr jetzt nicht schneller und entschlossener handelt, raubt ihr uns die Zukunft“. Diesem Argument der jungen KlägerInnen in Bezug auf mehr Klimaschutz ist das BVerfG gefolgt. Das gleiche Argument sollten sich die jungen Leute nochmals zu Eigen machen, und in Bezug auf ihre spätere Rentenabsicherung klagen. Es gibt mit dem derzeitigen Rentensystem keine Zukunft für die jüngeren Generationen. Das Thema „Rentenreform“ wird von Legislatur zu Legislatur immer wieder verschoben, weil keine der jeweiligen Regierungen sich diesen nötigen „Umsturz“ antun will. Die ab und zu von der Regierung eingesetzte „Rentenkommision“ (zuletzt 2020) ist Augenwischerei für gesetzlich Rentenversicherte, die über Wirkungsweise und Einzelheiten des Rentensystem i.d.R. nicht informiert sind. Die Kommission ist eine Farce, weil sie von vornherein das Grundproblem -gesetzliche Versicherung für alle Erwerbstätigen- ausklammert! Das „Gutachten“ der Kommission ist eine Umkehr des Stammtischmottos „wer bestellt bezahlt“. Denn hier heißt es „wer bezahlt, bestellt was er haben will“. Dafür sorgen die der Kommission bei- und vorsitzenden Bundestagsbeamten. Die „Ergebnisse“ der ReKo werden nur als „Empfehlung“ für die Jahre ab 2026 (!) niedergeschrieben, eine zielgerichtete Konsequenz seitens der Regierung erfolgt daraus nicht. Um ein Gutachten erstellen zu lassen, in dem die Rede ist von „Haltelinien“, „längere Erwerbsbiografien“, „Äquivalenzprinzip“ (welches nicht beachtet wird), „keine Veränderung bei der Beamtenversorgung“, „Selbständige obligatorisch absichern“ (in der „Zusatzvorsorge“ vielleicht (!?) ab 2026), hätte es keiner hochdotierten Professoren gebraucht. Eine konsequente Rentenreform ist das Ganze nicht, sondern ein Weiterwursteln auf bisherigem Niveau. Und zeugt absolut nicht von einem „verlässlichen Generationenvertrag“, wie der Titel dieser „Kommission“ lautete! Ein MDR-Kommentar vom 12.4.20 dazu: „Der Bericht der Rentenkommission, er ist ein großer Kompromiss, der sich kaum richtig greifen lässt. Ein Eindruck, den man vermutlich auch innerhalb des Gremiums gewonnen hat“. Das sagt alles!
Herbert Ohly Hüttenberg

Hans-Michael Wilcke

11. Juni 2021, ab 16 Uhr, die SPD spricht mit uns über das Alter

Glückauf Mitstreiter gegen die Willkürtaten unter §§229, 248 SGB V, an ALLE, die zuschauen wollen, wie unsere Regierung unsere Lebensleistung
mit Respekt nachhaltig und dauerhaft weiterhin auffrisst: DIE RENTE IST SICHER.
Vor 1983 gab es Brutto= Netto für alle KVdR-Mitglieder auf die Hand. nun schlägt der Herr Gesundsheitminister den Heil.
Die ausgewiesenen zwei TOLLEN HALTELEINEN verhindern jedoch nicht den unkontrollierten Zugriff des Gesundheitsministers, auf unser privat erwirtschaftetes Sparvermögen,
bereits versteuert und sozialisiert. Hoch gesichert sind diese Geldanlagen für die GKV, mit mehr als 20% Rendite, bei NULL-Einsatz?
Respekt vor dieser Leistung!

Seid Ihr noch interessier an dem zukünftigen Rentenkonzept der SPD?
Mit all den bösen nachhaltigen Sünden implementiert, verantwortlich für den Tod der betrieblichen Altersvorsorge.
Dann schaut am 11.06.2021 zu oder stellt Eure Fragen zum Thema:
DIE RENTE IST SICHER, aber nur für den Gesundheitsminister,
der lacht, natürlich mit Maske, vergnüglich.

Mit bergfestem Glückauf aus dem grünen Ruhrpott,
wo die ROTEN Laternen langsam erlöschen
Hans-Michael

Die SPD schreibt mir freundlichst und bittet um Verteilung

Bitte an Interessierte weiterleiten!
Liebe Genoss*innen,
wir laden euch herzlich ein zur Videokonferenz mit unserem Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans am 11. Juni ab 16 Uhr zum Thema
“Altersvorsorge im Umbruch – Hat die gesetzliche Rente noch eine Zukunft?”
Unsere Gäste
​​​​​​​Dr. Georg Thurnes (aba Vorsitzender)
Klaus Stiefermann (aba Geschäftsführer)
Dr. Judith Kerschbaumer, Leiterin Sozialpolitik (ver.di)
Diskutiert mit uns im Chat
Über den Event-Link beitreten
https://spd.webex.com/spd/j.php?MTID=mc3af78daa3465a928a6d33fd18f06998
Mit Event-Kennnummer beitreten
Event-Kennnummer (Zugriffscode): 163 215 7157
Event-Passwort: 9m5WyfcPpw9 (96599327 übers Telefon)
Über Telefon beitreten
+49-6196-7819736 Germany Toll
+49-89-95467578 Germany Toll 2

oder verfolgt die Veranstaltung im Livestream
https://www.spd.de/zukunftsprogramm/

​​​​​​​Wir freuen uns schon heute auf eine interessante Veranstaltung!
Herzliche Grüße
Euer
Lothar Binding
Bundesvorsitzender der AG SPD 60 plusTeamleiter

Wann kümmert sich die Politik endlich um die fürstlichen Pensionen der Beamten?
Diese Frage habe ich gestern Herrn Heil,SPD,im Forum,
Abgeordneten Watch gestellt.
Mal sehen, ob eine Antwort kommt.
Grüße an alle
Peter

Hans Walter "Müller"

Zum neuen Artikel auf der DVG-Homepage (https://dvg-ev.org/2021/05/allianz-und-swiss-life-wollen-schwedenfonds-verhindern/) sollte nicht vergessen werden, wer auch groß von der Swiss-Life profitiert hatte (und auch weiterhin profitiert?): Carsten Marschmeyer, bekannt als m.W. maßgeblicher Chef des AWD-Versicherungsvermittlers; – Details gibt Wikipedia her. Es sollte eigentlich alles rechtlich zulässige getan werden, damit die Alterversorgung der “Normalsterblichen” von den Empfehlungen und den Einflussmöglichkeiten der Privat-Versicherungen unabhängig gelöst wird. Und dass die Allianz auch dagegen ist, ist klar! Dafür werden die Lobbyisten (als Abgeordnete, Hr. Straubinger?) im Bundestag m.E. ihre Kraft einsetzen. Also bitte Augen auf beim Abschluss von Versicherungen und Nachdenken bevor das Kreuz auf dem Wahlzettel gemacht wird!
HW”M”

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. “ Konrad Adenauer

https://www.bundestag.de/resource/blob/671014/711c0324ce517f71de6f71d113ef8817/19_14_120-2-_DVG_Freibetrag-GKV-data.pdf

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