Geteiltes Leid,
ist halbes Leid

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Beiträge (1638)

Hallo,
was passiert, wenn man die Auszahlung der Direktversicherung nicht an die Krankenkasse meldet?
Die Versicherung sagt, sie fordert die Mitteilung der Krankenkasse dreimal an. Dann ist es für die Versicherung erledigt.
Nur mal so zur Information was dann passiert.
Danke

Hallo Doris,

bislang hat die Krankenkasse noch immer von der Auszahlung erfahren. Mir ist bis jetzt kein anderer Fall bekannt.

Liebe Doris,
sehr geehrter Herr Achatz,
das mag ja so sein, Herr Achatz, dass Sie keinen Fall kennen. Ich kenne einen Fall, nämlich mich. Es war letztes Jahr kein “Zuckerschlecken” – aber ich bin raus.
Deshalb liebe Doris, mach es bitte genauso, nichts angeben. Wenn Sie mögen, dürfen Sie sich gern bei mir melden! Irgendwo unten in den Beiträgen steht mein Telefonnummer.
Viel Glück und Gruß r.k.

Hallo Helmut,
mit der Datengrundschutzverordnung darf das gar nicht sein. Die Versicherung weiß nicht wo man versichert ist, die Kapitalauszahlung in einer Summe ist steuerfrei. Der Versicherte muss die Krankenkasse an die Versicherung melden. Wenn er dies nicht tut, kann die Versicherung nichts melden.
Das ganze ist nur mal so zusammengesponnen. Im Moment ist es noch nicht aktuell. Man macht sich halt so seine Gedanken.
Aber eigentlich kann die Krankenkasse nichts erfahren, wenn die DGsVo hält was sie vorgibt zu sein.
Gruß Doris

Hallo Leidensgenossen,
Ich habe vor 4 Wochen mit 60 Jahren meine zum großen Teil aus dem Netto finanzierte Direktversicherung ausbezahlt bekommen.
Heute am 04.07. erhielt ich den Liebesbrief der Krankenkasse und soll Monatlich 108 Euro abdrücken.
Der Hammer ist das die DAK nicht mal fähig ist bei Neubescheiden den Freibetrag zu berücksichtigen.
Ich soll vorerst den vollen Betrag zahlen.
Begründung:
Die Änderung wurde vom Gesetzgeber kurzfristig beschlossen.
Fragen zur Umsetzung und technischen Anpassung sind noch nicht geklärt.
Fühle mich komplett verarscht.
Bin seit 3 Jahren Mitglied im Verein und würde mich über Tips wie ich weiter vorgehen soll freuen.
Gruß Otto

Hallo Doris,

bei mir hat’s die Versicherung an die Krankenkasse gemeldet, weil sie dazu verpflichtet ist – trotz DSGVO.

Gruß
Helmut

Hallo Helmut,
aber woher weiß die Versicherung welche Krankenkasse du hast?

Gruß
Doris

HP Klönhammer

Hallo Doris,

der Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber und der weiß, in welcher Krankenkasse Du bist und dementsprechend die Meldung an die Krankenkasse machen.

Gruß
HP

Das BVG hat den Betrug der Direktversicherten abgesegnet und deswegen ist das, was man als Rechtsweg bezeichnet, ausgeschöpft – leider habe auch ich nichts anderes gehört.
Es gibt Parteien, die bedauern das, was 2004 beschlossen wurde und es gibt das Gegenteil – der Fall Max Straubinger (CSU) ist bekannt.
Es gibt aber keine einzige Partei, die den Betrug der Direktversicherten als unrechtmäßig anerkennt und eine Entschädigung fordert.
Deshalb sehe ich bis auf weiteres keinen Ausweg aus dieser Misere.

Hallo Herr Klemm, wie kann man die Grünen wählen wollen. Diese Partei hat das Gesetz mit eingeführt bzw. dafür gestimmt. Diese Parteien SPD, Grüne kann man nicht wählen. Auch die CDU, CSU, die es 2005 hätten ändern können, sind nicht zu wählen. M. Junghanns

Guten Tag Herr Grabow,
das wir als Verein stark sind, hat man bei der letzten Bundestagswahl gesehen.Die FDP hat uns versprochen, daß sie, wenn die FDP an der Regierung ist, dafür kämpft, diese Ungerechtigkeit abzuschaffen.
Also haben wir diese FDP stark gemacht.
Doch leider ist Herr Lindner, wie bekannt, aus der Regierungsverhandlung ausgetreten.
Ich sehe nur noch eine alternative, nämlich die Linken zu wählen.
Der Herr Matthias W.Birkwald, Linksfraktion, unterstützt uns schon seit Jahren.
Ihm haben wir sehr viel zu verdanken.
Was meint unser Vorstand hierzu?
Freundliche Grüße

Sehr geehrter Herr Kahl,

Ihre Aussage “Also haben wir diese FDP stark gemacht” ist sehr vorsichtig ausgedrückt recht kühn.

Rechnen wir doch mal nach.

Zur Bundestagswahl im September 2017 hatte die FDP 4.999.449 gültige Zweitstimmen erhalten.

Im April 2018 hatte nach Aussage von Vorstandsmitglied Dietmar Hruschka der DVG e.V. ca. 1.000 Mitglieder. Nun nehme ich ein Mal wohlwollend an, dass ein halbes Jahr vorher, also zur Bundestagswahl 2017, diese 1.000 Mitglieder auch bereits existierten.

Und diese 1.000 DVG-Mitglieder überzeugten weitere 4 Familienangehörige und die 4 Überzeugten schaffen es beispielsweise jeweils weitere 40 Personen aus dem Freundeskreis, der Arbeitswelt oder sonstigen Sozialkontakten zu glühenden FDP-Wählern zu machen. Dann haben sie alle eine phantastische Arbeit geleistet.

Jetzt rechnen wir mal nach:

1.000 Mitglieder x 4 Familienangehörige x 40 andere Personen = 160.000 € exklusive FDP-Wähler

160.000 DVG-FDP-Stimmen : 4.999.449 FDP-Zweitstimmen = 3,2 %

Ihre Aussage “Also haben wir diese FDP stark gemacht” für das Wahljahr 2017 trifft den Nagel nicht ganz so auf den Kopf. Hier fallen subjektive Einschätzung und objektive Betrachtung ein wenig auseinander.

Es es ist völlig egal, ob der Vergleich mit den FDP-Stimmen berechnet wurde oder mit den Stimmen der anderen kleinen Parteien (Linke, AFD, FW, oder andere Gruppen). 160.000 Stimmen sind im Verhältnis zu den gültigen Stimmen auch einer anderen Partei im Bundestag sehr gering.