Regionalgruppe Harz-Region

Ansprechpartner

Für Fragen zur Regionalgruppe Harz-Region wenden Sie sich bitte an mich!

Martha Gollert
38685 Langelsheim

E-Mail: kmgollert@kabelmail.de

Nächstes Treffen

02. Sitzung 2020: Donnerstag, den 27.02.2020 18:00 Uhr

Ort:
Brauhaus Goslar
Marktkirchhof 2
38640 Goslar

Wenn Sie die Regionalgruppe das erste Mal besuchen, melden Sie sich bitte bei Martha Gollert an, damit wir wissen wie viele Personen teilnehmen werden.

Über die Regionalgruppe

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Öffentliche Protokolle

Protokoll zur Sitzung “Regionalgruppe Direktversicherungsgeschädigte Harz“ vom 23.01.2020, Brauhaus Goslar, in Goslar 

Protokoll RDVG vom 23.01.2020

Bildergalerie

Pressemitteilungen – Veröffentlichungen – Leserbriefe

 

Pressemitteilung vom 24.01.2020

Der Kampf gegen den Doppelbeitrag geht weiter

Seit Januar gilt ein Freibetrag für Betriebsrenten und für die Leistungen aus ausgezahlten Direktversicherungen. Damit sind aber nahezu alle Betroffenen unzufrieden und werden weiter für die Abschaffung der Doppelverbeitragung kämpfen. Dies wurde anläßlich der ersten, hervorragend besuchten Zusammenkunft der Regionalgruppe Harz des Vereins der Direktversicherungsgeschädigten im Brauhaus in Goslar überdeutlich. Die Vorsitzende der Regionalgruppe, Martha Gollert, Lautenthal, freute sich über die große Resonanz, welche die Einladung der Regionalgruppe gefunden hat. Viele der Anwesenden, unter ihnen allein 13 Personen, die erstmals eine Zusammenkunft der Regionalgruppe besuchten, waren von weither angereist, so aus dem Raum Göttingen, Hildesheim sowie dem Landkreis Wolfenbüttel.

Sofern die große Koalition von CDU/CSU und SPD der Auffassung sei, mit dem Betriebsrentenfreibetragsgesetz Millionen von Betriebsrentnern und Direkt-versicherungsgeschädigten besänftigt zu haben, die doppelte Krankenkassen- und Pflegebeiträge zahlen müssen, unterliege sie einem fatalen Irrtum. Wir lassen uns nicht mit einem Zuckerl abspeisen, so die einhellige Auffassung der Versammlungsteilnehmer. Die nachträgliche Enteignung von Millionen von Betriebsrentnern und Direktversicherungsgeschädigten sei beileibe nicht wieder gut gemacht, indem die große Koalition ihnen nunmehr einen Freibetrag von 159,25 € zugesteht.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft wurden die Auswirkungen des zum 1. Januar 2020 eingeführten Freibetrages umfassend erörtert sowie die Aktivitäten der Regionalgruppe Harz für den weiteren Jahresverlauf bestimmt. So sollen u.a. nochmals die Bundestagsabgeordneten der Region über den großen Unmut der Betroffenen unterrichtet  und zu Gesprächen eingeladen werden.

– veröffentlicht durch: regionalHeute.de am 26.01.2020

 

Pressemitteilung vom 12.01.2020

1. Zusammenkunft nach Inkrafttreten des GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetzes

Am 23. Januar 2020 trifft sich die Regionalgruppe Harz des Vereins der Direkt- Versicherungsgeschädigten e.V. (DVG) um 18:00 Uhr im Brauhaus in Goslar zur ersten Zusammenkunft im Jahre 2020. Dieses gibt die Vorsitzende der Regionalgruppe, Martha Gollert (Lautenthal) hiermit bekannt. Wenngleich der Verein mit der Einführung einer Freibetragsregelung, die am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, einen Teilerfolg erzielt hat, wird der Kampf um einen Stop der Mehrfachverbeitragung weitergehen, so Gollert. Die Vorsitzende weist darauf hin, dass aufgrund der Gesetzesänderung jeder betroffene Rentner den Rechtsanspruch hat, ab Januar 2020 die niedrigeren Beiträge zu zahlen. Da die Softwareumstellung bei den Zahlstellen und Kassen jedoch frühestens Mitte des Jahres erfolge,  verlangen diese aber weiter die ungekürzten Beträge. Um Überzahlungen zu vermeiden, sei es empfehlenswert die Überweisungssumme entsprechend zu kürzen und die Zahlstellen zu unterrichten. Wie viel genau der Freibetrag an Entlastung bringt, kann jeder Betroffene mittels eines  von der „Stiftung Warentest“ programmierten Sozialabgaben-Rechners unter „https://www.test.de/Betriebsrente-Berechnen-Sie-die-Sozialabgaben-auf-Ihre-Betriebsrente-5555198-0/?mc=rss-feeds” ermitteln.

Zu dieser Zusammenkunft sind nicht nur alle Mitglieder sondern alle an der Thematik interessierten Mitbürger/innen eingeladen.

– veröffentlicht durch:  Goslarsche Zeitung vom 14.01.20 pdf

 

Pressemitteilung vom 10.12.2019:

Keine wirksame Entlastung für Betriebsrentner und Direktversicherte

Im Rahmen der am 9. Dezember 2019 erfolgten Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags zur Vorlage des Gesetzentwurfes der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Freibetrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ nahm auch der Verein der Direktversicherungsgeschädigten e.V. (DVG) Stellung, teilte die Vorsitzende des Vereins der Regionalgruppe Harz, Martha Gollert, in ihrer jüngsten Pressemitteilung mit. Sie wies darauf hin, dass der DVG – wie auch der VdK – monierten, dass Krankenversicherungsbeiträge ein Hemmnis für den Auf- und Ausbau der betrieblichen Altersversorgung seien. Die mit dem GKV-Modernisierungsgesetz 2004 eingeführten Regelungen hätten den Betroffenen viel Ärger gebracht und Geld gekostet; die nun geplante Reform bringe keine Entlastung für jene Betriebsrentner, die seit 2004 den vollen Beitragssatz allein zahlen müssen. Der DVG fordere, dass zumindest der Aufteilungszeitraum für die Kapitalauszahlung von 120 auf 240 Monate erhöht werden solle, da ansonsten deutlich höhere Beiträge zu zahlen seien.  Der Freibetrag solle auch für die Pflegeversicherung gelten; da viele Betroffene mehrere Verträge hätten, sollte der Freibetrag zudem pro Vertrag wirksam werden und nicht pro Kopf.

Nach Einschätzung der Betroffenen, so Martha Gollert, sei der jetzt vorliegende Gesetzesentwurf lediglich ein erster Schritt in die richtige Richtung, die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) von einer unangemessenen und unverhältnismäßigen Belastung durch Beiträge in der GKV zu entlasten.

Wie die Begründung des Gesetzesentwurfs aber deutlich mache, bezwecke das Gesetz ausdrücklich nur, die Attraktivität der bAV zu erhöhen. Er sei aber nicht in der Lage, die große Ungleichbehandlung in der Beitragslast von Renten der bAV in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zu beheben. Daher müsse der Kampf gegen das Unrecht der Doppelverbeitragung fortgeführt werden, so Martha Gollert abschließend.

– veröffentlicht durch:  regionalgoslar vom 11.12.2019

 

Pressemitteilung vom 29.11.2019:

Rentnerprotest geht weiter:

Schluss mit der Sabotage der Altersvorsorge!

Auf  der letzten Mitgliederversammlung des Jahres 2019 unterrichtete die Vorsitzende der Regionalgruppe Harz des Vereins der Direktversicherungsgeschädigten (DVG),  Martha Gollert,  die anwesenden Mitglieder über die von der Großen Koalition beabsichtigte Entlastung von den doppelten Sozialabgaben auf Betriebsrenten und Direktversicherungen. Die Entlastung der Betriebsrentner um einen Freibetrag von 155 Euro sei zwar ein Anfang. „Aber für alle, die bei ihrem Arbeitgeber eine Direktversicherung abgeschlossen haben, ist das nur der Tropfen auf einen heißen Stein“, sagte Gollert. Die Versammlungsteilnehmer waren sich einig, dass die schleichende Enteignung der Rentner und der im Jahr 2003 begangene Vertrauensbruch skandalös sei. Die Regierung müsse endlich diesen unhaltbaren Zustand, der wegen der klammen Sozialkassen von Rot-Grün herbeigeführt worden war, beseitigen. Die sich nun nach dem Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn abzeichnende Entlastung von ca. 24 Euro im Monat könne da nur ein ganz kleiner Anfang sein.

Die Direktversicherungsgeschädigten halten daher an ihren Forderungen nach einem sofortigen Stopp der Mehrfachverbeitragung und der finanziellen Entschädigung für die Betroffenen, in deren Verträge mit dem GMG (Gesundheitsmodernisierungsgesetz) rückwirkend eingegriffen wurde, unverrückbar fest. Deshalb ruft der DVG anlässlich des SPD-Bundes-parteitages am 6. Dezember um 8 Uhr im CityCube Berlin, Messedamm 26, 14055 Berlin, Eingang Süd zur Teilnahme an einer weiteren Protest-kundgebung auf. Die SPD hat mit der Einführung des Gesundheits-Modernisierungsgesetzes 2004  mehr als 6 Millionen Direktversicherte zu Verlierern gemacht. Wer fürs Alter vorgesorgt hat, wird seither bestraft.

Gollert wies abschließend darauf hin, dass das nächste Treffen der Direktversicherungsgeschädigten am 23.01.2020 in der Gaststätte Brauhaus in Goslar um 18 Uhr stattfindet. Auch Nichtvereinsmitglieder sind gern gesehene Gäste. Interessierte werden gebeten, sich unter kmgollert@kabelmail.de  zu melden.

veröffentlicht durch: regionalgoslar.de am 2.12.2019

veröffentlicht durch: Goslarsche Zeitung am 4.12.2019

 

Leserbrief von Antje Bruns, Clausthal-Zellerfeld: Beitragspflicht rückwirkend ist Betrug

veröffentlicht in der Goslarschen Zeitung am 28.11.2019

 

Leserbrief von Uwe Zinkler, Goslar: Groko-Deal zur Altersvorsorge ist Murks

veröffentlicht in der Goslarsche Zeitung am 21.11.2019