Der kleine Unterschied in der Altersvorsorge

Der kleine Unterschied

Die Freien Wählergemeinschaften Fulda und Großenlüder hatten uns als DVG (Direktversicherungsgeschädigte e.V.) zu einem Vortrag eingeladen, über Ursachen und Auswirkungen der Doppelverbeitragung aus der betrieblichen Altersvorsorge zu informieren. Dem sind wir gern gefolgt und unser Vorstandsmitglied Reinhhold Birth hat dort am 29. Oktober referiert – unter dem Leitsatz:

Vorsicht Falle ! 

Altersvorsorge ist Vertrauenssache

Dieses Vertrauen der 6 – 7 Millionen Altersvorsorger wurde bekanntlich 2004 ganz plötzlich über Nacht gebrochen und es gilt heute weiterhin die Forderung: die Doppelverbeitragung endlich abzuschaffen.

Natürlich gab es zu der Veranstaltung auch Pressemitteilungen, aber die Frage ist doch immer, welche Formulierungen daraus übernommen wurden und welche nicht.

Grundlegend ist die Tatsache, dass die Arbeitnehmer, die heute ihre Altersvorsorge aufbauen, sich bei einer betrieblichen Altersvorsorge „bAV“ von vornherein unwissentlich auf einen finanziellen Verlust einlassen – worauf sie kein Verkäufer oder Politiker  hinweist.  Aber die Rechnung

15% (Arbeitgeberzuschuss) – 20% (GKV-Beitrag) = – 5 %  (ein Minus !) 

ist doch ganz einfach zu verstehen, oder? Es steht ein Minuszeichen vor dem Ergebnis. Diese Informationsveranstaltungen dienen auch dazu, dass die Informationen von hier aus weitergetragen werden und dass wir Mitglieder finden, die aktiv dazu beitragen, dass diese Geldvernichtung – und nichts anderes ist die aktuelle Situation  – aufhört – das müssen wir den Leuten vor Ort direkt sagen,

Aber die Presse hat in der Berichterstattung ihre eigenen Worte – sie schreibt nicht alle Details und umschreibt höflich das Problem – in diesem Fall ganz pauschal, Zitat „… kritisierte die finanziellen Nachteile …“  – das ist der kleine Unterschied.  Aber man muss die Leser direkt darauf hinweisen, dass sie in einen finanziellen Verlust laufen und wir müssen das allen sagen …. in meinem gesonderten Beitrag „Esel streck dich“ könnt ihr lesen, was die KI zu dem Verlustproblem in der Altersvorsorge schreibt.

Wenn das alle verstehen würden: warum sollte jemand in eine Altersvorsorge investieren, wenn er weiß, dass er dabei sein Geld verliert?

  • 18,2 Millionen (lt. Google) aktuelle Inhaber eines bAV-Vertrags so wie alle weiteren Personen, die einen Vertragsabschluss noch vor sich haben, müssen doch diese Chance bekommen, es zu verstehen, um eine gerechte Altersvorsorge doch noch zu bekommen und
  • den 6-7 Millionen Direktvericherten von 2004 steht doch eine Entschädigung zu, denn sie haben ihr Erspartes und ihr Vertrauen verloren.

Nur wenn alle das drohende Verlustgeschäft verstehen und solche Verträge nicht mehr unterschrieben werden, kann sich etwas ändern.

Dem DVG darf jeder, der es ehrlich meint, dabei helfen, seine Ziele durchzusetzen. Vergessen wir niemals, wer uns unterstützt und wer uns diese Suppe eingebrockt hat und bisweilen immer noch daran festhält.

 

20% 6 bis 7 Millionen Altersvorsorge auf eine gerechte Altersvorsorge

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