Zeitleiste

17. September 2026

Veranstaltung DVG in Osnabrück „Vorsicht Falle – Betriebliche Altersvorsorge – Der DVG klärt auf!

18. April 2026

Mitgliederversammlung Kassel

12. März 2026

Veranstaltung DVG in Düsseldorf „Finanzielle Absicherung für Jung und Alt statt Bullshit Debatte

2. Februar 2026

Veranstaltung DVG in Stuttgart „Finanzielle Absicherung für Jung und Alt statt Bullshit Debatte

1. Januar 2026

Freibetragsanhebung auf 197,75

11. November 2025

Veranstaltung DVG in Frankfurt „Finanzielle Absicherung für Jung und Alt statt Bullshit Debatte

20. Oktober 2025

Veranstaltung DVG in Leipzig „Finanzielle Absicherung für Jung und Alt statt Bullshit Debatte

26. April 2025

Mitgliederversammlung Hofheim

3. April 2025

Seniorentage vom 2.4. bis 4.4. in Mannheim

23. Februar 2025

Neuwahl Bundestag

7. Februar 2025

Teilnahme ca. 30 DVG Mitglieder an DEMO in Karlsruhe von Verdi und VDK – Wer Rentner/innenquält, wird nicht gewählt

1. Februar 2025

Infostand der RGS im Westen in Bergheim und 8.2.2025

13. Januar 2025

Küchentischgespräche der „Partei Die Grünern“ in Olsberg bei Gerhard Kieseheuer

1. Januar 2025

Freibetragsanhebung auf 187,25 €

1. Oktober 2024

Start der Postkartenaktion von Friedemann Heinz

4. September 2024

Vorstand auf der Nello Hütte bei Rudi Birkmeyer -100 Jahre Nello-

20. April 2024

DEMO in Erfurt vor der Versammlung

20. April 2024

Delegiertenversammlung Erfurt

29. Februar 2024

Kanzlergespräch in Dresden

2. Januar 2024

Offener Brief an Bundespräsident Steinmeier

1. Januar 2024

Freibetragsanhebung auf 176,75 €

15. November 2023

Nachklapp von Matthias Birkwald im Bundestag – 2 Tage nach unserer Mahnwache in Berlin

13. November 2023

DVG-Mitglieder halten eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt ab. Dem Sekretariat des BK werden nochmals die beiden unbeantworteten Briefe übergeben

03. November 2023

Bei einer Bürgerfragestunde mit Olaf Scholz läßt Herr Scholz unser Mitglied A. Korn kalt lächelnd "abblitzen"

07. Juli 2023

Der DVG-Vorstand sendet einen öffentlichen Brief an Olaf Scholz und fragt an, wann denn unser Brief vom 09.05.23 beantwortet wird

09. Mai 2023

Der DVG-Vorstand sendet einen persönlichen Brief an Olaf Scholz und erinnert an sein Versprechen ....

15. April 2023

DVG-Demo vor dem Bundessozialgericht in Kassel. Mehr als 100 Teilnehmer trotzen dem schlechten Wetter ...

15. April 2023

DVG im Hessischen Fernsehen: "Gegen Unrecht bei der Altersvorsorge"

25. Januar 2023

Olaf Scholz kündigt im Bundestag die Lösung des Problems der Doppel- und Vollverbeitragung an

1. Januar 2023

Freibetragsanhebung auf €169,75

10. November 2022

Besuch von 40 Mitgliedern des DVG in Berlin bei Matthias Birkwald im Bundestag

1. September 2022

Bürgerbefragung in Essen - Olaf Scholz verspricht Lösung in der Legislaturperiode

1. Mai 2022

Scholz und DGB in DüsseldorfMitglieder des DVG demonstrieren bei der DGB-Kundgebung in Düsseldorf

10. November 2021

Demo des DVG in Berlin mit über 100 Teilnehmern auf dem Pariser Platz

26. September 2021

Bundestagswahl am 26. September 2021. Als stärkste Partei geht die SPD hervor, die Union verliert deutlich. Mögliche Koalitionen: Schwarz-Gelb-Grün und Rot-Gelb-Grün.

24. September 2021

SPD-Wahlkampfveranstaltung in MünsterOlaf Scholz verspricht, die Doppel-und Vollverbeitragung abzuschaffen

September 2021

Die Regionalgruppen des DVG mischen beim Bundestagswahlkampf kräftig mit - in Bremen, Bad Rothenfelde, Osnabrück und Münster beispielsweise.

25. August 2021

Am 25. August 2021 veranstaltet der DVG eine Rentendebatte im Hambacher Schloss unter dem Titel "Demokratische Rente? von wegen!". Ein voller Erfolg. Gekommen waren Vertreter von FDP, Linke und Grüne, es fehlten SPD und Union.

26. Juni 2021

Die mehrmals verschobene Mitgliederversammlung findet am 26. Juni 2021 in Erfurt statt, nicht wie ursprünglich geplant in Kassel. 2020 musste die Mitgliederversammlung komplett ausfallen.

Mitte Mai 2021

Die SPD hat in ihr Wahlprogramms Mitte Mai 2021 die Abschaffung der Doppelverbeitragung hinein geschrieben (siehe Seite 35, Kapital 3.4, fünfter Absatz). Darin heißt es: "Zudem setzen wir uns für die vollständige Abschaffung der Vollverbeitragung sowie der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten in der gesetzlichen Krankenversicherung ein".

Mai 2021

Der DVG demonstriert am 1. Mai 2021 um „fünf vor zwölf“ auf dem Domplatz in Erfurt gegen staatliche Abzocke in Erfurt auf.

1. Januar 2021

Der GKV-Betriebsrentenfreibetrag erhöht sich zum 1. Januar 2021 auf 164,50 Euro. Parallel dazu erhöht sich der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung von 1,1 auf 1,3 Prozent.

Juli 2020

Die Freibetragsregelung ist Anfang 2020 in Kraft getreten, die Versicherer verlangen aber weiter die ungekürzten Beträge, weil die Umstellung so lang dauert. Die Versorgungsträger als Zahlstellen und die gesetzlichen Krankenkassen im elektronischen Zahlstellenmeldeverfahren haben Probleme mit der technischen Umsetzung des GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetzes. Die Umstellung wird sich mindestens bis Mitte des Jahres hinziehen.

1. Januar 2020

Zum 1. Januar 2020 tritt das Betriebsrentenfreibetragsgesetz (GKV-BRG) in Kraft. Damit wird die bisher geltende Freigrenze von 155,75 Euro in einen Freibetrag umgewandelt werden. Der Freibetrag 2020 erhöht sich gleichzeitig auf 159,25 Euro.

November 2019

CDU/CSU und SPD haben in der Koalitionsvereinbarung eine Entlastung der Direktversicherungsgeschädigten und Betriebsrentner erarbeitet. Danach soll zum 1.1.2020 die bisher geltende Freigrenze von 155,75 Euro in einen Freibetrag umgewandelt werden. Der Freibetrag 2020 wird bei 159,25 Euro liegen.

Oktober 2019

Am Samstag, 26. Oktober, finden um 10 Uhr Demonstrationen in mehreren deutschen Städten statt. Eine Demo mit Kundgebung findet vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe statt.

Juli 2019

Gesundheitsminister Jens Spahn und Sozialminister Hubertus Heil sollen während der Sommerpause eine Lösung für die Entlastung der Direktversicherungsgeschädigten und Betriebsrentner erarbeiten.

04. Juni 2019

Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der Union, kündigt an, es werde noch „in diesem Monat“ (Juni) eine Entscheidung geben zu der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten

26.-28. April 2019

70. Ordentlicher Bundesparteitag der FDP: "Doppelverbeitagung für alle Konzepte der Altersvorsorge aufheben"

10. April 2019

Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilt bei einer Befragung im Bundestag der Abschaffung der Doppelverbeitragung eine Abfuhr: „Wir haben unter den prioritären Vorhaben leider keine Mittel dafür eingeplant”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel

27. Februar 2019

Der Arbeitsminister persönlich scheint sich der bAV anzunehmen: Nach einem Spitzentreffen will er neue Strukturen in Sachen Sozialpartnermodell schaffen und außerdem weiterhin die Doppelverbeitragung abschaffen. Eine Idee, wo das Geld für die Finanzierung herkommen könnte, hat er auch schon.

13. Dezember 2018

Pressemitteilung Bundesvorsitzender der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, fordert schnelle Entlastung von Millionen Betriebsrentnern.

07./08. Dezember 2018

Die Delegierten des 31. Bundesparteitages der CDU am 7./8.12.18 nehmen einen Antrag an, der eine Abschaffung der doppelten Sozialabgaben auf die private Altersvorsorge fordert.

07./08. Dezember 2018

Antrag der Mittelstandsvereinigung an den CDU Parteitag – „Der CDU-Bundesparteitag möge beschließen: Die CDU Deutschlands bekennt sich zum Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge und will die betriebliche Altersvorsorge stärken. Hierzu setzt sie folgende Maßnahmen um: Halber Beitrag in der Auszahlungsphase Auf Betriebsrenten (u.a. die sog. Direktversicherungen) wird zukünftig nur noch der halbe Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung (Arbeitnehmeranteil) gezahlt. Freigrenze zum Freibetrag umwandeln Die bisherige Freigrenze für beitragspflichtige Einnahmen versicherungspflichtig Beschäftigter (derzeit 152,25 Euro) wird in einen Freibetrag umgewandelt.

05. Dezember 2018

Antrag des CDU-Kreisverbands Minden-Lübbecke an den 31. CDU-Bundesparteitag „Ungerechtigkeit beseitigen und verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen“.

05. Dezember 2018

Andrea Nahles: Schluss mit dem doppelten Beitrag bei Betriebsrenten!SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles fordert angesichts hoher Rücklagen der Krankenkassen ein Ende der so genannten Doppelverbeitragung bei Betriebsrentnern. Nun müsse Gesundheitsminister Spahn rasch handeln.

26. November 2018

Emmi Zeulner (CSU) fordert eine Halbierung des Beitrags auf Betriebsrenten oder einen Freibetrag statt einer Freigrenze.

04. November 2018

Antrag der Freien Wähler „Altersvorsorgebetrug stoppen – keine Abzüge bei Betriebsrenten“ – Start einer Bundesratsinitiative gegen Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten

20. September 2018

"SPD-Vize Schäfer-Gümbel will Betriebsrenten entlasten" – "Die hessische SPD will die Doppelbelastung von Betriebsrenten durch Krankenkassenbeiträge abschaffen. 2004 hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung die umstrittene Regelung selbst auf den Weg gebracht."

09. Juli 2018

Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten abschaffen – Initiative der baden-württembergischen SPD-Bundestagsabgeordneten

05. Juli 2018

"Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten abschaffen!" Die SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen sprechen sich in einem Beschluss für die Abschaffung der Doppelverbeitragung bei den Betriebsrenten aus: „Wir wollen eine spürbare Entlastung der betrieblichen Altersversorgung und fordern daher die Abschaffung der Doppelverbeitragung für alle Bezieherinnen und Bezieher von Betriebsrenten“, fordert Johann Saathoff, Vorsitzender der SPD-Landesgruppen Niedersachsen/Bremen.

11. Juni 2018

"Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten abschaffen"Beschluss der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion vom

01./02. Juni 2018

SPD-Landesparteitag: Antrag 141/I/2018 Die 2004 eingeführte volle Verbeitragung von Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ist abzuschaffen

25. April 2018

DVG e.V. als Sachverständiger zur öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss am 25.4.18 zum Antrag von DIE LINKE geladen

26. Februar 2018

Hans-Jürgen Irmer (CDU-Landesverband Hessen) spricht Thema Direktversicherungen an bei Aussprache zum Koalitionsvertrag beim Bundesparteitag der CDU. In den nächsten 4 Jahren soll dieses Thema, was nicht im Koalitionsvertrag steht, nicht kleingeredet werden!

14. Januar 2018

Antrag der SPD-Berlin: „Die 2004 eingeführte volle Verbeitragung von Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ist abzuschaffen“.

12. Dezember 2017

Antrag DIE LINKE vom 12.12.17 an Deutschen Bundestag: "Gerechte Krankenversicherungsbeiträge für Betriebsrenten-Doppelverbeitragung abschaffen"Drucksache 19/242 vom 12.12.2017

14. September 2017

Pressemitteilung Berlin: Jürgen Coße MdB SPD setzt sich für die Abschaffung der Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten ein

08. September 2017

Martin Schulz: Im Beschluss des SPD-Parteivorstandes vom 24. Juni 2017 heißt es:„Wir setzen uns für die Abschaffung der „Doppelverbeitragung“ bei betrieblicher Altersvorsorge ein, also, dass Bezieher von Betriebsrenten nicht nur den Arbeitnehmer, sondern auch den Arbeitgeberanteil in der Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen. [...] Gleichzeitig werden wir prüfen, ob die „Doppelverbeitragung“ bei bereits bestehenden Verträgen rückwirkend geändert werden kann.“

26. Juni 2017

Antragsbuch der SPD zum außerordentlichen Bundesparteitag in DortmundAntragsbuch SPD Bitte lesen Sie hier auf Seite 877-Antragsbereich S/Antrag 46 Unterbezirk Landkreis Harburg (Bezirk Hannover)

06./07. Dezember 2016

29. Bundesparteitag der CDU in Essen: Initiativantrag C159: „Keine doppelte Belastung bei der Auszahlung der privaten Lebens- und Rentenversicherungen“

05. Dezember 2016

KDV Lichtenberg stellt Antrag 03/III/2016 an SPD-Bundestagsfraktion auf "Verhinderung und Beseitigung von nachträglich hervorgerufenen "Doppelverbeitragungen" in der betrieblichen Altersversorgung"

12. November 2016

Antrag des SPD-Unterbezirks Osnabrück-Stadt an die Bundestagsfraktion, der am 12. November 2016 in Osnabrück beschlossen wurdeAntragstext:Wir bitten die Bundestagsfraktion, dafür einzutreten, dass die Regelungen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes dahingehend korrigiert werden, dass• keine mehrfach- Beitragszahlungen zunächst vom Entgelt und dann von der Versicherungsleistung zu zahlen sind,• bei Beitragspflicht der Arbeitnehmeranteil, aber nicht auch noch der Arbeitgeberanteil zu zahlen ist,• die Altverträge vor 2004 Bestandsschutz erhalten.

05. November 2016

DIE GRÜNEN: Andreas Hofreiter fordert ferner zur Entlastung der Versicherten die Zusatzbeiträge so schnell wie möglich abzuschaffen und die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wieder zur Hälfte an den Krankenversicherungsbeiträgen zu beteiligen.

23./24. April 2016

Beschluss des 67. Ordentlichen Bundesparteitags (Berlin) der FDP: Für eine moderne Altersvorsorge

15. Februar 2016

FDP NRW: Ernst-Ulrich Alda: Ungerechtigkeit durch nachträgliche Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung beenden

13. – 15. Dezember 2015

28. Parteitag der CDU: Senioren-CDU fordert: „Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge verbessern.“

10. – 12. Dezember 2015

Ordentlicher Bundesparteitag der SPDEs wurde vom Unterbezirk München Stadt der Antrag auf Abschaffung der Beitragspflicht gestellt: http://parteitag.spd.de/ - Antragsbuch Seite 649.Hier steht folgendes: "S 24 Abschaffung der KV-Beitragszahlungen auf betriebliche Alterssicherungen. Die SPD-Fraktion im Bundestag wird aufgefordert, eine Gesetzes-Initiative zur Abschaffung der KV-Beitragszahlungspflicht auf betriebliche Alterssicherungen (Direktversicherungen) zu ergreifen."

03. November 2015

Antrag Fraktion der FDP Niedersachsen: Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge - Entlastung für Versicherte und Unternehmen

14. Oktober 2015

Antrag DIE LINKE - Gerechte Krankenversicherungsbeiträge fürDirektversicherungen und Versorgungsbezüge - Doppelverbeitragung vermeidenDrucksache 18/6364

10. Oktober 2015

Gerhard Kieseheuer gründet zusammen mit anderen Betroffenen den Verein der Direktversicherungsgeschädigten (DVG).

22. September 2015

Antrag der FDP „Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge – Entlastung bei den Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung“.Drucksache 16/9789

2014

Einige klagen, andere schreiben Petitionen, wieder andere wenden sich an ihre Bundestagsabgeordneten. Weil die Klagen und Einzelaktionen ins Leere liefen, gründen Betroffene die Interessengemeinschaft GMG-Geschädigte-Direktversicherte.

2005 – 2014

Die Versicherungen informieren die Krankenkassen – vor Auszahlung – über die einmaligen Kapitalleistung aus einer Direktversicherung. Nach dem die Direktversicherungen ausgezahlt wurden, folgen unmittelbar die Forderungen der Krankenkassen zur Zahlung von Sozialabgaben in voller Höhe – und damit das böse Erwachen der Betroffenen. Den Direktversicherungsgeschädigten dämmert, wie sie von Rot-Grün-Schwarz über den Tisch gezogen wurden.

2004 – 2005

Die ersten kritischen Berichte erscheinen in Tageszeitungen und Magazinen.

01. Januar 2004

Das GMG tritt in Kraft, ohne Bestandsschutz und rückwirkend. Weder Krankenkassen noch Versicherungen noch Arbeitgeber noch Gewerkschaften informierten über die Folgen des Gesetzes.

14. November 2003

Das Gesetz wird verkündet.

26. September 2003

2. und 3. Lesung des Gesetzesentwurfs. Das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) passiert den Bundestag – 574 stimmten für den Gesetzesentwurf, 54 dagegen, vor allem die FDP. Schröder und sein SPD-Generalsekretär Olaf Scholz rügten die Abweichler in der eigenen Partei.

21./22. Juli 2003

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und Horst Seehofer (CSU) einigen sich nach „Geheimverhandlungen“ auf einen Konsens und die Einführung des GMG.

Februar 2003

Seit Februar saßen Beamte des Bundesgesundheitsministerium (BMG) an einem Entwurf zum GMG. Die „komprimierte Fassung eines Entwurfes“ war am 8. Mai 2003 fertig. Die Feder bei diesem Entwurf führte Franz Knieps, heute Vorsitzender des Dachverbands der Betriebskrankenkasse (BKK), damals Leiter der entsprechenden Abteilung beim BMG.

2003

Das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GMG) wird von der damaligen rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD) erarbeitet.

Ab 2002

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, dem Wunsch seines Arbeitnehmers nach Entgeltumwandlung nachzukommen. Ab 2002 abgeschlossene Direktversicherungen sind in der Einzahlungsphase (bis zu einem Limit von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze) steuer- und sozialabgabenfrei; bei Auszahlung muss der Direktversicherte dann den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil an den Krankenkassenbeiträgen sowie seinen individuellen Steuersatz in voller Höhe zahlen.

1999

Auf Wunsch kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Möglichkeit einräumen, einen Teil des Entgelts in eine Altersvorsorge umzuwandeln, er muss aber nicht.

22. Dezember 1974

Das Betriebsrentengesetz BetrAVG trat am 22. Dezember 1974 in Kraft. Darin sind steuer- und arbeitsrechtlichen Fragen zur Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge geregelt, darunter der Anspruch auf eine Umwandlung des Entgelts, deren gesetzlich garantierte Nichtverfallbarkeit, der Schutz vor Insolvenz sowie die Möglichkeit der Abfindung und Übertragung. Direktversicherungen werden pauschal versteuert, sind aber beitragsfrei.