Geteiltes Leid,
ist halbes Leid

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Beiträge (1172)

Seit dem 27.September erinnere ich wöchentlich die Verantwortlichen der SPD (Klingbeil) und FDP (Lindner, Wissing, Vogel) daran, das Thema der “Doppelverbeitragung” betrieblicher Altersvorsorge auf die Verhandlungsagenda zu setzen, bzw. festzulegen diese abzuschaffen. Erwarte hier keine ausführlichen Rückantworten, aber gar keine Rückinfo kann man auch als Zeichen bewerten, dass dieses Thema zu den Akten gelegt wird. Was nutzt die Aussage von Herrn Scholz in Münster, die Doppelverbeitragung zu beenden, am Ende wird mit der schwierigen Finanzsituation argumentiert werden, die es nicht zulässt, Einnahmeverluste in Mrd.-Höhe den Krankenkassen durch Steuerzuschüsse aus dem Bundeshaushalt auszugleichen.
Auch sind zu wenige Journalisten über die Thematik wirklich informiert und fragen nach der Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rente, aber das Desaster der betrieblichen Altersvorsorge wird hier sehr selten kritisch hinterfragt, in Bezug auf doppelte Sozialabgaben so gut wie gar nicht. Dabei ist allen Politikern diese soziale Schieflage bewusst und nach Aussen wird, egal welche Partei, hier auch dringender Handlungsbedarf geäussert. Ist das Mikrofon abgeschaltet, sind diese Statements sofort wieder vergessen. Bin sehr darauf gespannt, wann Ergebnisse über “unser Thema” in den Koalitionsgesprächen öffentlich informiert wird – große Worte von Herrn Scholz und Herrn Lindner vor der Wahl sind dann zu überprüfen.
Befürchte, dass auch dieses mal die Verantwortlichen keine Änderung des aktuellen gesetzlichen Grundlage herbeiführen werden bzw. überhaupt wollen. Wahrscheinlich wird der meist ausgesprochene Wahlslogan der Parteien “Kein weiter so” für unser Anliegen keine Zustimmung bekommen.

Hallo,
wen ich lese was die Rente anbetrifft bleibt es beim Alten. Da wird von Bestandsschutz der Riester Verträge gesprochen, aber was ist mit unseren Verträgen der Direktversicherten. Ich habe das auch erwartet das bei der Rente wieder gemurkst wird, von Aussagen der SPD und FDP sich auch um unsere Ungerechtigkeit einzusetzen bleibt nichts übrig.
Und wenn ich lese Deutschland und sogar Europa soll radikal erneuert und umgekrpelt werden, dann stell ich mir die Frage warum der Bundestag vergrößert anstatt verkleinert wird. Aber wie heißt es bekanntlich,der Trog, der Fresstrog bleibt der gleiche, es sind nur andere Schweine die daraus fressen
Mfg
Richard Liebl

So, die Ampel wird kommen, aber keine Entlastung der BAV oder der BR .

Wieder mal keinen Erfolg hier!

Wer glaubt denn noch daran, dass die Politik nach 18 Jahren GMG, die Vergangenheit korrigieren wird? Es wird nur noch Entlastungen für die Zukunft geben und zwar unter Beachtung der Eckpunkte, die mit dem Freibetragsgesetz etabliert wurden. Diese Punkte greift der DVG Vorstand aber leider nicht auf. Schade.

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