Wir sind über den Tod von Hubert Aiwanger sehr traurig.
Er war eine prägende Stimme der Freien Wähler – einer Gemeinschaft, die aus den Kommunen heraus gewachsen ist und seit 2008 im bayrischen Landtag sitzt und seit 2018 in einer Koalition mit der CSU den Freistaat Bayern mitregieren. Das ist stark und im wesentlichen Hubert Aiwanger zu verdanken, aber eben auch seinen Mitstreitern. Der Einzug der Freien Wähler in den Bundestag hat 2025 leider noch nicht geklappt, aber ist zukünftig nicht ausgeschlossen. Es wird sich zeigen, ober der Grundstein, den Hubert Aiwanger wesentlich geprägt hat, wirkt – ich wünsche es den Bayern.
Viele von uns haben Hubert Aiwanger am 27.09.2018 in München erlebt. Er hat mit seinem starken Auftreten gezeigt, dass er das Problem der nachträglichen und rückwirkenden Doppelverbeitragung von Direktversicherungen verstanden hat und war sofort bereit, uns zu helfen, wo er kann – die Bundesratsinitiative 2018 ist dafür ein Beispiel: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2018/0601-0700/0645-18.html
Wenn das alles nicht umsonst gewesen sein soll müssen wir weiter daran glauben, dass es noch eine Gerechtigkeit gibt, für die man kämpfen kann, wie er es auch immer getan hat. Dann müssen wir alles dafür tun und dafür sorgen, dass sein Geist in uns weiterwirkt – wir haben es in der Hand und das Leben geht weiter – aufgeben darf keine Option sein.
Heute denke ich aber besonders an seine Familie, seine Lebensgefährtin und seine beiden 10 und 14 Jahre alten Söhne, die ihren Vater bräuchten. Ihnen allen gilt meine Anteilnahme.
Reinhold Birth, 06.11.2026
Direktversicherungsgeschädigte eV