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29. Juni 2025 um 21:14 Uhr
#37466
Andreas
Meine DV wird in 2026 ausgezahlt und auch ich werde dann wohl, wie alle anderen Geschädigten, in den sauren Apfel beißen müssen und den fälligen KK Beitrag auf meine Auszahlsumme 10 Jahre an die G
Meine DV wird in 2026 ausgezahlt und auch ich werde dann wohl, wie alle anderen Geschädigten, in den sauren Apfel beißen müssen und den fälligen KK Beitrag auf meine Auszahlsumme 10 Jahre an die GKV abführen dürfen. Ich bin letztes Jahr in den DVG eingetreten und hoffte, dass sich an der Situation etwas ändern wird, auch durch die Arbeit des DVG. Vor den letzten Wahlen habe ich die Kandidaten in meinem Wahlkreis angeschrieben und habe darauf entweder keine, oder die lapidare Antwort erhalten, dass aufgrund der angespannten Finanzlage der GKV und des Staats eine Änderung der Doppelverbeitragung keine Mehrheit findet, die eine Änderung der Doppelverbeitragung unterstützt. Mittlerweile bin ich sehr ernüchtert und meine Hoffnung geht gegen 0, dass ich um die ungerechtfertigte Zahlung an die KK herumkomme. Der DVG ist sehr rührig mit seinen Aktionen, aber ich glaube sie führen nicht zum Erfolg und “man schmort etwas im eigenen Saft” (sorry, aber ich habe wirklich keinen Optimismus, dass die Maßnahmen des DVG noch etwas positives bewirken). Heutzutage müßte der Verein viel mehr über die Social Media Kanäle aktiv werden und dazu braucht es professionelle Unterstützung einer Agentur, die sicherstellt, dass die Kampagne “viral” geht. Nur dadurch läßt sich bei Politikern Druck aufbauen. Alternativ könnte man doch von den Mitgliedern einen Sonderbeitrag einsammeln und eine “knackige” und motivierte Anwaltskanzler beauftragen, die sich im Sozialrecht auskennt und Erfahrung hat. Vorstellbar wäre es, einen Musterprozeß durch den Verein und die Anwaltskanzlei zu begleiten. Flankieren könnte man das durch eine Kooperation mit einem größeren Sozialverband (z.B. SoVD).
