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Beiträge (1133)

Dank auch Olaf Scholz: Vorsorgesparen lohnt sich nicht (mehr) !

Olaf Scholz, Finanzminister und Kanzlerkandidat der SPD, stottert rum und gibt keine klaren Antworten
zum Thema “Ungerechtigkeiten des GMG 2003 auf Direktversicherungen zurücknehmen” – im Gegenteil: O. Scholz schröpft weiterhin die fleißigen Arbeiter und Sparer in diesem Lande – und tut so, als ginge ihn diese Abzocke auf und dieser Vertrauensbruch in Vorsorgesparverträge alles rein gar nichts an!

Zu sehen in dieses Gestottere auf Youtube, im Beitrag einer SPD online Talkrunde mit Olaf Scholz.

Da war die Einführung des GMG 2003 mit der Erhebung von rückwirkenden Krankenkassenbeiträge (ca. 19 % – also “ein Fünftel”) auf Kapitallebensversicherungen, abgeschlossen als Direktversicherungen über den Arbeitgeber, bezahlt aus Lohnverzicht durch den Arbeitnehmer:
Olaf Scholz war seinerzeit Generalsekretär der SPD und er war einer der Architekten des GMG 2003, hat nachträglich Rentner und Sparer abgezockt und kann sich heute nicht recht erinnern – . . . und nach seiner Meinung: alles ist auf gutem Wege.

Sein nebulöses Verhalten und seine verschrobenen Antworten verstören sogar die junge Moderatorin im SPD Talk so sehr, daß sie völlig verunsichert am Ende der Passage die Ausführungen von Olaf Scholz so kommentiert:
“Ich hoffe, daß damit die Frage beantwortet wurde” ?

Die eigentliche Frage wurde natürlich nicht beantwortet – alle können zuhören.

Dabei kennt Olaf Scholz die Fakten ganz genau, denn er hat kräftig mitgewirkt am GMG 2003, Quelle Wikipedia:
“Während der Kanzlerschaft Gerhard Schröders (1998 bis 2005) setzte er sich für dessen Reformpolitik ein und wurde dem Kreis der „Schröderianer“ zugerechnet. Scholz bezeichnete die Agenda-Pläne im März 2003 als „sozialdemokratische Politik“ sowie als „vernünftig, ausgewogen und deshalb auch zulässig“”

Eine verstörende Aussage, die Olaf Scholz da im SPD Interview gegeben hat!
Zu sehen auf Youtube ab 1:25:00… (Std:Min:Sek)

https://www.youtube.com/watch?v=94u8JK8xAGI

Da kann sich jedefrau und jedermann sein eigenes Bild machen. Und junge Menschen, die heute noch eine neue Direktversicherung abschließen möchten, sollten ganz genau hinschauen, ganz genau prüfen, auf welche Risiken in der Zukunft sie sich einlassen und vor allem:

sie sollten ganz genau prüfen, ob sie dieser Politik noch Vertrauen schenken können?

Einer Politik, die den Sparer am Ende seiner Vertragslaufzeit dann ganz plötzlich überrumpelt und nachträglich abkassiert. Dieser Art von Politik kann man ganz sicher nicht mehr vertrauen.

Untersützungskassen (Ufba) lohnen sich nicht!!!
Ich bin im Jahr 2005 durch meinen Arbeitgeber in die Unterstützungskasse gegangen. Hörte sich alles so prima an, wir würden sehr viel Geld sparen – um es der Unterstützungskasse zu geben. Die hat die Beiträge dann an aber eine “Versicherungsgesellschaft” gegeben. Wir bekamen einen Vertrag, der nicht gültig war für uns, sondern nur für die Kasse und der Versicherung. Die Wahlmöglichkeit der vorzeitigen Kündigung – sprich den Rückkaufswert zu erhalten, ist nur für die Kasse und der Versicherung gültig. Ich als Versicherungsnehmer habe keine Ansprüche. So weit noch gut, ich habe nun das 63. Lebensjahr erreicht, also Auszahlung durch die Ufba.
Die gesparte Summe war nicht klein. ABER die Ufba rechnet einfach mit Lohnsteuerklasse 6 ab – reden sich raus, sie wüssten ja die Steuerklasse nicht (Ist aber jederzeit beim Finanzamt zu erfragen), behalten einfach Kirchensteuer ein (obwohl ich seit 30 Jahren keine bezahle). Um eine korrigierte Abrechnung zu erhalten, darf ich mich jetzt selbst mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater (der mich Geld kostet!!) auseinander setzen.
Aber nun zum Kern dieser als so gut angepriesenen Altersvorsorge:
1.) Die Lohnsteuer erhöht sich gegenüber der Zeit, in der die Ansparphase ist – sprich, man darf später wesentlich mehr Steuern auf seinen angesparten Betrag bezahlen, als in der Ansparphase. Wenn der Betrag in einer Summe ausbezahlt wird, steigt die Steuer auf über 35% !!!!!
Auch der Spruch der 1/5 Versteuerung stimmt nicht. Das schreibt sogar die Ufba in ihren Schreiben – glatte Lüge. Das Finanzamt will 100% Versteuerung im Jahr der Auszahlung.
2.) Die Krankenkassenbeiträge sind auch höher, da sich diese ebenfalls im Laufe der Jahre erhöhen. Und nicht vergessen, die wollen beide Beiträge!!
3.) Kirchensteuer wird auch fällig, diese wird aber nicht in der Ansparphase reduziert – ergo, verdient die Kirche zusätzlich!
4.) Den SoLi können sie nicht mehr einbehalten, den gibt es ja zu Glück nicht mehr.

FAZIT: Nie wieder würde ich meine Altersvorsorge mit einer Unterstützungskasse (und deren Versicherungsgesellschaft – welche 2 mal gewechselt hat, was ich sehr fragwürdig halte) abschließen. Mein Auszahlungsbetrag hat sich um 48% verringert! Hätte ich meine Beiträge selbst angespart wie Aktien, Sparfonds oder nur das Sparbuch, könnte ich darüber verfügen, wann ich es für richtig halte und meine Ersparnis wäre um einiges höher. Ich habe bei dieser Form der Altersvorsorge nur drauf gezahlt.

Glaubt nicht immer, was Euch die Versicherungsmakler erzählen. Es geht denen immer nur ums eigene Wohl. Und bei dieser Form der Altersvorsorge verdient auch noch der Arbeitgeber (weniger SV-Beiträge) ordentlich mit – nichts ist umsonst – außer der Tod und der kostet uns das Leben (aber bitte vor Ablauf der Versicherungsleistung sterben, das ist das beste Geschäft!)

Hans-Michael Wilcke

Glückauf Herr Müller,
der gute Herr Max Straubinger (CSU) vermittelt dem Paralament und uns nicht nur eine Diebstahlsumme von mehr als
40 Milliarden €, angeblich alleinig den freundlichen, vorgesorgten und verantwortungsbewussten
DV-Sparern*innen (entwendbar nur für Personen im KVdR-Club) entwendet,
sondern belügt auch noch weiter seine Fraktionsmitglieder, indem er ihnen mündlich, wie auch schriftlich stetig vermittelt,
dass die kleine gemeine Ergänzung unter §229 SGB V, vom 26.09.2003, auf Anforderung eines BVerfG-Urteiles (Rüge)
aus dem Jahre 2000 erfolgen musste.
Das ist eine glatte und bewusste Lüge von IHM, denn er war 2003 mit Herrn Seehofer aktiv beteiligt und doch wohl
auch geistig voll anwesend, als diese kleine Ergänzung zur staatlich geschützten Entwendung von privatem Sparguthaben
zwischen den Mitgliedern der Legislativen ausgefochten wurde.
Dieses Mär wurde ebenso dankbar von der nächsten Generation der Legislativen, zur Rechtfertigung dieser Willkürtat
aufgenommen, wie Frau Nahles, Herr Spahn, den Veralteten, wie Frau Ulla Schmidt, Max Straubinger und vielen Anderen
gezielt weiter gegen diese untreuen Solidaritäts-Tätern*innen und aufgebrachten Sparern zur zielsicheren Abwehr benutzt.
Ein BVerfG-Urteil ist doch nicht einfach zu ignorieren, da muss doch jeder Bürger Solidarität beweisen und sich
anerkennend wegducken.
Die sagenumwogende Ungleichheit zwischen KVdR-Mitgliedern und freiwillig Versicherten im KVdR-Club wurde jedoch
bereits zum 01.04.2002 von der SPD/Grünen, gegen den Willen der CDU, durch die Kraft der Legislative beseitigt und
somit die Rüge zeitgemäß befriedigt, GLEICHHEIT wieder hergestellt.
Damit war diese Rüge also vernichtet und kein Parlamentarier stand weiterhin mit seinen Beinchen im gesetzlosen Raum.
Der KV-Beitrag wurde für beide Adressaten, jedoch nur für Versorgungseinnahmen, auf 50 % eingestellt, also GLEICHHEIT
im Sinne der BVerfG-Rüge, nach 2 jähriger harter Schaffenskraft imParalament umgesetzt.
Warum die SPD/Grüne im Jahre 2004 diese Regelung auf 100% Beitrag für alle Versorgungseinnahmen erhöhten,
lag wohl an dem Wunsch und Glauben der SPD den Lohnnebenkostenbeitrag “KV” auf 13 % Punkte, zum Wohl der Arbeitgeber,
abzusenken zu können.
Das ist nun jedoch auch mit dieser Erhöhung nicht gelungen, aber die Vorgabe 100% KV-Beitrag für alle KVdR-Mitglieder
(für Versorgungseinnahmen) ergab wieder die gewünschte GLEICHHEIT zur Basis- Entscheidung des BVerfG-Urteiles aus dem Jahre 2000,
dieses nennt man dann fröhlich GERECHTIGKEIT, wenn man mit der Politik oder Justitia diskutiert.
Wir müssen also stetig diesen Tatsachenverfälschern (Lüge) und Mär-Erzähler kräftig mit dem Degen zur Korrektur
und Umdenken auf die Brust klopfen, manchmal auch auf die Kopfhaut, wenn es besonders juckt.
Mit bergfestem Glückauf, aus dem grünen Ruhrpott, wo nicht nur die ROTEN Laternen erlöschen
Hans-Michael Wilcke

Ps: und es gilt immer noch????
Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt,
die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Hallo,
mich würde mal interessieren, wie sich der Anteil einer Kapitalleistung errechnet, der sich aus privat fortgeführten Beitragszahlungen ergibt.

Die einfachste Methode wäre ja, die vom AG gezahlten Beiträge in Relation zu den privaten Beiträgen zu setzen und die hieraus resultierenden Anteile auf die Aufsplittung der Kapitalleistung anzuwenden. Aber ist dieser Weg auch korrekt?

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