Geteiltes Leid,
ist halbes Leid

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Beiträge (1441)

Hallo,

ich habe soeben dem neuen Beitragsbescheid der Krankenkasse widersprochen, da der Freibetrag nicht berücksichtigt wurde.
Außerdem habe ich die bestehende Einzugsermächtigung widerrufen und der Krankenkasse mitgeteilt, dass ich in Zukunft den von mir selbst errechneten Beitrag, nach Berücksichtung des Freibetrages von 159,25 Euro, monatlich per Dauerauftrag überweisen werde.

Ich hoffe, viele folgen diesem Beispiel.

Hallo,
Bisher war ich bei meiner Ehefrau mitversichert. Ab dem 01. Januar 2020 erhalte ich eine Betriebsrente i.H.v. mtl. 800,00 €. Zum 01. Januar 2020 bin ich nun freiwillig, gesetzlich krankenversichert. Meine Frage lautet:
Wird bei einem freiwillig, gesetzlich krankenversichertem Mitglied der Freibetrag i.H.v. 159,25 € auf die Betriebsrente angerechnet?

Freiwillig Versicherte sind von diesem Freibetrag ausgeschlossen. Das verstehe wer will.

19 Milliarden Überschuss im Bundeshaushalt 2019, aber für die betrogenen Betriebsrentner nur Peanuts übrig!!!

Pfui Teufel Berlin, ihr solltet euch schämen, aber dazu fehlt euch ja das Gewissen und die Courage!!!

Ich hoffe, dass die betroffenen Parteien 2021 ordentlich auf die Mütze bekommen…in meiner gesamten Familie wählt diese Parteien keiner mehr, dafür habe ich gesorgt.

Dauerauftrag an Kasse wurde heute gelöscht, wer hat Mut und macht mit ?

Heinrich Richardt

Hallo Freddy,
ich habe meiner KK schon mitgeteilt, dass ich ab Januar 2020 nur noch den geminderten Beitrag überweisen werden.
Darauf kam ein Schreiben mit den Infos zur Umsetzung des Gesetzes, der benötigten Zeit dazu, der neue Beitragsbescheid erst im Laufe des Jahres erteilt wird und dann die Überzahlungen erstattet werden. Zum Schluss die Bitte die derzeitige Beitragszahlung nicht zu mindern .
Antwort von mir, ich werde ihn mindern, da das Gesetz ab 1.1.2020 gilt und es nicht mein Problem ist wenn die Umsetzung so lange dauert.
So jetzt warte ich mal ab, wann der nächste Brief kommt und was darin steht (Mahnverfahren u.ä. ?).

Ich habe meinen Dauerauftrag korrigiert
Hier meine Nachricht an die TK
Ab 1.1.2020 ist das GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz in Kraft getreten. Ab Februar werde ich
meinen Beitrag neu berechnen und entsprechend kürzen. Laut meiner Berechnung (s.
https://www.test.de/Betriebsrente-Berechnen-Sie-die-Sozialabgaben-auf-Ihre-Betriebsrente-
5555198-0/?mc=rss-feeds) ergibt sich ab 1.1.2020 ein Beitrag von XXX Euro. Mein
Dauerauftrag wird entsprechend korrigiert.

Jadwiga Plaskocinski

Hallo zusammen,

ich habe Ihre Kommentare zur Doppelverbeitragung der Direktversicherung zum Teil gelesen und stimme Ihnen voll zu.
Was mich jedoch zusätzlich sehr ärgert ist die Besteuerung bei der Auszahlung und dass für den gesamten Betrag. In den Medien wurde des Öfteren darüber berichtet, welche horrenden Beträge da an das Finanzamt zu zahlen sind. Würde mir wünschen, dass es da auch einen Freibetrag geben würde oder dass man nur den Überschuss versteuert. In etwa kann man ja überschlagen, was man eingezahlt hat und was unterm Strich ausgezahlt wurde. Ich hätte mir das Geld auch unters Kissen legen können, soviel knappst man jetzt ab. Das tut schon ganz schön weh. Tolle Bundesregierung.
Lieber schwimmt man in den hohen Überschüssen, gibt für unnötige Dinge Millionen aus (Beraterhonorare usw.), anstatt den Bürgern, die für das Alter vorsorgen wollten, noch so viel wieder wegzunehmen. Das ist wirklich Betrug. Ich kann nur jedem davon abraten, solche Verträge abzuschließen.
Gruß Jadwiga

Hallo zusammen,
habe heute eine Berechnung der Krankenkassenbeiträge für meine im Dezember 2019 ausgezahlte Direktversicherung erhalten. Ich will nun Widerspruch einlegen, was muss alles in dem Widerspruch enthalten sein, möchte keine Anfangsfehler machen.
Gruß Hilde Quadt

Zum Artikel in Guter Rat Ausgabe 2/2020 auf den Seiten 25 bis 27
Eine komplette Unverschämtheit finde ich die Aussage von Herrn Spahn auf Seite 27:

Zitat ein:

Ich bin immer offen für Kritik. Aber sie muss auf Fakten basieren.

Zunächst: Auch Direktversicherte werden durch unser Gesetz entlastet – um bis zu 300 EUR im Jahr! Und dann müssen sich diejenigen, die noch mehr wollen, auch fragen lassen, wer das bezahlen soll. Eine komplette Abschaffung der Doppelverbeitragung hätte noch einmal drei Milliarden EUR pro Jahr gekostet.

Was heißt das?

Das bedeutet, das jede Versicherte, jeder Versicherte 0,2 Beitragssatzpunkte zusätzlich zahlen müsste, allein um Betriebsrentner zu entlasten.

Und das sind nicht nur Leute, die in Geld schwimmen. Auch die Kassiererin, der Pfleger, die Erzieherin – Menschen mit geringem Gehalt müssten für die höheren Renten zahlen.

Zitat aus.

Aber davon, das Direktversicherte nicht entlastet werden, wenn sie schon eine Betriebsrente in Höhe von mindestens 159,25 im Monat haben, ist keine Rede!

Auch von der zusätzlichen Belastung von ca. 19% nach der Auszahlung für die Direktversicherung von 2500 EUR im Jahr durch die GMG Änderung 2004, die dazu dient, seitdem die Beiträge für alle um 0,2% geringer zu halten ist keine Rede!

Also soll eine kleine Gruppe willkürlich um 19% ihres eigenen Geldes (aus Netto in die Direktversicherung einbezahlt) enteignet werden, um die Beiträge für alle geringer zu halten!

Und am ärgsten gekniffen sind die freiwillig gesetzlich Versicherten. Für sie gilt noch nicht einmal der neue Freibetrag!

Und das sind nicht nur Leute die “in Geld schwimmen”, sondern ganz einfache Leute, die einmal auf das Versprechen der Politik hereingefallen sind.

Wenn ich also nach ADAM RIESE rechne, daß eine nicht kleine Gruppe 19% zahlen muss, um für alle die Beiträge um 0,2% billiger zu subventionieren, so ist das der Faktor 95!!!!

Wir sind zwar alt, aber nicht senil um diese Abzocke nicht zu begreifen und die Verursacher der Enteignung SPD, CDU/CSU und B90 / Grüne werden von diesen 6 Millionen Geschädigten und ihren Angehörigen garantiert nicht wieder gewählt!

Dies sollten alle Geschädigten per Mail an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses und an Jens Spahn schreiben!!!

Braun sagt, dass eine weitere Entlastung für Betriebsrentner und Direktversicherte aus Kostengründen nicht möglich ist…immer die gleiche Leier von diesen angeblichen Volksvertretern!!!

Aber über 4 Milliarden für die Stromkonzerne, die uns ja schon seit Jahren über verteuerten Strom abzocken, übrig haben!!!

Wer wählt eigentlich noch diese Volksbetrüger?

Die CDU bekommt nach neuerlichen Umfragen immer noch 28%…ich frage mich wirklich woher???

Höchstwahrscheinlich haben diese Wähler [was geht das mich an] mit unseren Problemen nichts zutun und Solidarität wird in Deutschland ja nicht allzu groß geschrieben…das habe ich im Berufsleben in einem Multikonzert ausreichend erlebt!

Ich werde mich mit meiner Krankenkasse TK wegen der Umsetzung des Freibetrags anlegen und die Zahlung zum 01.01 kürzen.

Ferner werde ich Herrn Spahn eine persönliche Mail schreiben und wie von ihm in Rat und Tat verlangt, mit meinen Fakten und den Verlust von insgesamt ungefähr 25.000,- Euro an Steuern und Krankenkasse.
Und das von über viele Jahre selbstgezahlte 220,- Euro jeden Monat und die dadurch auch gekürzte staatliche Rente.

Den Schriftverkehr mit Spahn und Krankenkasse werde ich hier posten.

Ich grüsse alle, die mit uns kämpfen und solidarisch sind

HP Klönhammer

Das ist eine Frage, die Sie ihrer bzw. ihrem Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU und SPD in seiner Sprechstunde stellen können. Einfach einen Sprechstunden Termin vereinbaren und dann mal hören, was dieser Mensch für eine Antwort parat hat.

Die Erkenntnis, die ich gewonnen habe: Fr. Merkel hat andere Prioriäten. Der Druck der Rentner in Deutschland ist gering, also besteht laut Politik hier kein Handlungsbedarf. Dort wo die Gefahr besteht Wählerstimmen- und in deren Folge Wahlen zu verlieren, handelt die Politik. Rentner wählen weiterhin die die sie seit Jahren ausnehmen.