Krankenkassen-Boss fordert Leistungskürzungen

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Wenn man nicht sich selber sparen will, dann gerne bei den Anderen, denn auch das Gesundheitssystem der gesetzlich Versicherten steht auf der Kippe.

Der Vorstandsvorsitzende der IKK-Innovationskasse (man beachte den Titel!), Ralf Hermes, weiß sich nicht mehr anders zu helfen, wie das Magazin Focus jüngst berichtete. Die Defizite im Deutschen Gesundheitssystem können aktuell nur behoben werden, wenn kräftig gespart wird. Aber nicht bei sich selbst, also bei den laut DVG-Recherchen in einem Artikel vom 17. Februar 2023 auf dieser Homepage („GKV in der Sackgasse“) noch existierenden 97 Gesetzlichen Krankenkassen (KK) und dazuhin noch 50 Privaten KK. Gespart werden soll vielmehr an den Versicherungs-Leistungen. Hermes will dabei u.a. sämtliche Zuschüsse für Zahnarztbesuche streichen, das heißt: die Zahnarztkosten soll jeder zu 100 Prozent selbst übernehmen.

Höhere Krankenkassenbeiträge lehnt Hermes hingegen ab. Das verhindere nur die Notwendigkeit an Reformen.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach will an für sich keine Leistungskürzungen. Aber was noch nicht Meinung im Ampel-Kabinett ist, kann ja noch werden.

Wir dürfen den Focus-Artikel an dieser Stelle verlinken (mit freundlicher Genehmigung):

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kein-tabu-sondern-alternativlos-krankenkassen-chef-fordert-einschneidende-leistungskuerzungen-fuer-patienten_id_195158312.html

 

Text und Redaktion: Thomas Kießling                   Foto: pixabay

 

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