Spannende DVG-Fachveranstaltung Altersvorsorge in Frankfurt – Steilvorlage ein Bericht im Handelsblatt

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An der Goethe-Universität Frankfurt/Main werden sich am Dienstag, 25. Juli 2023 um 13.30 Uhr Experten auf Einladung des DVG – Verein der Direktversicherungsgeschädigten e.V. zum Thema Altersvorsorge unterhalten. Nach den Fachvorträgen können die Zuhörer mitdiskutieren – besonders auch junge Menschen wie zum Beispiel Studierende, denn sie werden von der Versicherungswirtschaft als mögliche Neukunden angesprochen, wie ein aktueller Bericht im Handelsblatt zeigt.

Das Thema Altersvorsorge ist so aktuell wie nie, das zeigt aktuell ein großer Bericht im Handelsblatt: kostenfreie Anmeldungen zur Fachveranstaltungen sind hier möglich: https://dvg-ev.org/anmeldung-dvg-fachveranstaltung/

Genaue Infos Veranstaltung, zu den Referenten und dem Ablauf und zu den Anfahrtsmöglichkeiten mit ÖPNV wie mit dem Auto, unten auf dieser Seite unten im Infokasten.

Der Bericht im Handelsblatt liefert Steilvorlage für Frankfurt

DVG-Bundesvorsitzender Reiner Korth wird in seinem Vortrag in Frankfurt auf den Artikel eingehen und damit auch darauf, dass er das Prinzip, als Arbeitnehmer den halben Beitragssatz an Krankenversicherungsbeiträgen zu zahlen und als Nutznießer der Direktversicherung nochmals den vollen Krankenkassenbeitrag zu entrichten, grober Unsinn ist. „Künftige Rentner können sich noch wehren“, so Korth, „doch junge Arbeitnehmer sollten die Direktversicherungen kritisch prüfen.“ Bestehende Verträge könne man gegebenenfalls ruhen lassen. Für die älteren Besucher der Fachveranstaltung Altersvorsorge – besonders für die DVG- Mitglieder – komme dies vielleicht zu spät, sie müssten gemeinsam für den Stopp der Doppelverbeitragung kämpfen und für ihre Entschädigung. Aber sie könnten wenigstens ihre Familien von den Fallenstricken der Direktversicherungen warnen. Reiner Korths Feststellung: „Sonst machen sie ein Minusgeschäft.“

Das Handelsblatt hatte jüngst getitelt: „Betriebliche Altersversorge soll das Geschäft der Lebensverssicherer retten.“

Siehe hierzu den Link des Artikels sowie hier JPGs und zeitnah auch PDFs (mit freundlicher Genehmigung)

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/versicherer/versicherung-betriebliche-altersvorsorge-soll-das-geschaeft-der-lebensversicherer-retten/29253974.html?utm_source=amp2

 

DVG-Bundesvorsitzender Reiner Korth geht nochmals konkret auf den Bericht im Handelsblatt ein:

Ein Kommentar von Reiner Korth:

„Dass die Lebensversicherer sollen gerettet werden mit staatlicher Förderung, ist ein absoluter Witz, aber schön öfter in der Geschichte der Bundesrepublik vorgekommen. Das geht jeweils absolut einseitig auf Kosten und zu Lasten der Arbeitnehmer

In der Beitragsphase sparen beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die Sozialabgaben und die Krankenkassenbeiträge. In der Auszahlungsphase erhält aber der Arbeitnehmer weniger Rente und zahlt den doppelten Krankenkassen- und Pflegeversicherungs-Beitrag. Da macht der Arbeitnehmer in vielen Fällen ein Minusgeschäft.

Der Abschluss einer Direktversicherung ist für den Arbeitnehmer eine Risikoanlage, da muss man ganz klar sagen – und so sind leider auch unsere Erfahrungen vom DVG, sonst würde es den Verein ja nicht geben. Sprich: Der Arbeitnehmer kann einfach nicht darauf vertrauen, dass die Abgaben über die Vertragslaufzeit stabil bleiben. Wie das so genannte Gesundheitsmodernisierungsgesetz (kurz GMG, eigentlich ja GKV-Modernisierungsgesetz) vom November 2003 mit Inkrafttreten zum 1. Januar 2024 gezeigt hat, greift der Staat willkürlich und nachträglich in laufende Verträge ein und kassiert am Ende doppelt ab.

Bei der Direktversicherung wird der Verbraucherschutz mit staatlicher Legitimation offenbar bewusst und vorsätzlich ausgehebelt. Ein Bestandsschutz für bereits abgeschlossene, laufende Verträge gibt es nicht.

Unter diesen Randbedingungen ist eine Direktversicherung nur attraktiv für die Kapitalseite.

Der versicherte Arbeitnehmer zahlt drauf, die Direktversicherung wird für ihn ein Verlustgeschäft.“

 

Infokasten

DVG-Fachveranstaltung Altersvorsorge

Dienstag, 25. Juli 2023 um 13.30 Uhr (bis ca. 15.30)

Genauer Schauplatz: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, SKW-Gebäude (SKW – Sprach- und Kulturwissenschaften), 

Rostocker Straße 2,
klimatisierter Hörsaal B und Kaffee und Kuchen im Foyer der SKW vor dem Hörsaal B.

 

Die Referenten sind hier zu ersehen:

dvg-ev.org/2023/06/save-the-date-dvg-fachveranstaltung-altersvorsorge-an-der-uni-frankfurt/?utm_source=brevo&utm_campaign=Sondernewsletter&utm_medium=email

 

Anfahrt und Parken

Mit dem ÖPNV

Bitte Öffentliche Verkehrsmittel benutzen: vom Hauptbahnhof fahren zahlreiche S-Bahnlinien zur Haltestelle „Hauptwache“. Von hier die U-Bahn 4 nehmen Richtung Westend – Haltestelle „Holzhausenstraße“ – Ausgang für Universität, Campus Westend ist angeschrieben – von hier zu Fuß knappe zehn Minuten zum SKW-Gebäude – auf dem Uni-Campus ist die Veranstaltung mit Aufstellern und Plakaten ausgeschildert –

aber hier kurz die Wegbeschreibung: am Gisele-Freund-Platz geht es auf das Uni-Gelände – an der Uni-Kindertagesstätte rechts vorbei und immer an den rechtsgelegenen Uni-Gebäuden entlanglaufen – vor dem SKW-Gebäude (4. Haus auf der rechten Seite) ist eine Cafeteria – um sie herumlaufen zum Haupteingang des SKW und innen gleich rechts um den Hörsaal A zu Hörsaal B – aber hier ist auch schon die DVG-Registrierung für die Besucher.

Mit dem Auto

Bitte Parkhaus Palmengarten benutzen – rd. 17 Minuten zu Fuß zum SKW-Gebäude der Uni Frankfurt, Campus Westend – durch den ganzen Campus durch, rechter Hand das I.G.-Farben-Haus bis hinauf zum Haus des Uni-Präsidiums – ab hier sind spätestens Aufsteller mit dem Hinweis zur Veranstaltung zu sehen –

– dann links an den Uni-Gebäuden entlanglaufen – (so wie oben beschrieben): vor dem SKW-Gebäude (4. Gebäude auf der rechten Seite) ist eine Cafeteria – um sie herumlaufen zum Haupteingang des SKW und innen gleich rechts um den Hörsaal A zu Hörsaal B – aber hier ist auch schon die DVG-Registrierung für die Besucher.

Man kann auch versuchen, etwas näher an die Uni Campus Westend heranzufahren. An der Bremer Straße gibt es Parkeinbuchtungen – ggf. sind hier noch einige Parkplätze frei – Parkgebühren: 2 Euro pro Stunde.

Kommentar: Reiner Korth

Text des Artikels und Fotos: Thomas Kießling

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